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ich hab angst. vor euch allen. aber wohl am meisten vor mir selbst und meiner unzulaenglichkeit. ich greife mit so einer zielgenauigkeit in die kacke, so oft es nur geht. es geht mindestens einmal in der woche und ebensooft koennt ihr mich dabei erwischen. ihr tut es doch auch und eure hoeflichkeit geht mir gewaltig auf die nerven. ich bin jetzt stolz darauf "elegant daneben" zu sein und wage keinen naeheren gedanken daran, wie das fuer euch ist. ich versteh einfach nicht, warum immer alle erzaehlen, dass es gut sei, sich selbst zu verwirklichen und das zu tun worauf man lust hat. weil es naemlich so ist, dass ich nicht wei?, worauf ich lust habe. ich hab lust auf kuessen und halten. gekuesst werden, gehalten werden. und ich erwarte sehnsuechtig den tag an dem es einmal wieder so ist, dass dieses gefuehl gleich auf ist.
ihr habt es natuerlich satt, euch mit mir auseinander zu setzen, weil ich immer neue argumentationsluecken find, die benuetze, um meinen dicken arsch darin zu platzieren. es hat aufgehoert, eine rolle zu spielen, was richtig und was falsch ist. es hat aufgehoert, weh zu tun. und wenn ich mit meinem schmerz daherkomm, dann glaubt ihn keiner, weil ich doch immer gro? und stark sein wollte. sicher mag ich gro? und stark sein aber unter diesen umstaenden kann es mir nicht gelingen, weil ich auch gar nicht wei?, wie es sich richtig anfuehlt. ich moechte wieder einmal mit ganzem herzen recht haben. oder eben mit ganzem herzen unrecht haben. dann. dann will ich wissen, dass es unrecht ist.

ich fuehle mich verlassen.
22.5.05 17:10





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